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Die Kampagne
ist eine antimilitaristische
Organisation, die im Sommer 1990 in Berlin gegründet wurde und etwa 15 Jahre aktiv gewesen ist.
Die Kampagne
ist für die
ersatzlose Abschaffung der Wehrpflicht als ersten Schritt zu einer
entmilitarisierten Gesellschaft eingetreten. Angestrebt hat sie eine Auflösung der
Bundeswehr und aller militärischen Strukturen. Die Kampagne
hat vorrangig Antirekrutierungsarbeit geleistet. Sie unterstütze und beriet Menschen bei ihrer Auseinandersetzung mit den Folgen des Kriegsdienstzwangs: Erfassungs-, Musterungs- und Totalverweigerung, Kriegsdienst-
verweigerung gemäß Art. 4 des Grundgesetzes, Soldaten und Reservisten.
Die Kampagne
hat zu Wehrpflichtfragen und antimilitaristischen Themen publiziert, hat Expertisen und parlamentarische Anfragen erarbeitet.
Die Kampagne
hat sich nicht zuletzt auch für die gesellschaftliche Rehabilitierung von
Wehrmachtsdeserteuren und Kriegsdienstverweigerern eingesetzt und solidarisierte sich mit inhaftierten Kriegsdienstverweigerern weltweit.
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