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PRESSEINFO
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Entwicklung der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung 1996
Die Anzahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist so hoch wie nie zu vor. Von Januar bis Juli 1996 sind bundesweit 98.042 Anträge gestellt worden, nochmals drei Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Rekordjahres 1995.
Berlin erweist sich weiterhin als Hauptstadt der Kriegsdienstverweigerung. 4.443 Anträge sind im ersten Halbjahr 1996 bei den Behörden eingegangen, eine Steigerung von 4,5 Prozent. Dem stehen rund 4.000 Einberufungen zur Bundeswehr in den ersten sechs Monaten gegenüber.
Während bundesweit auf hundert Einberufungen zum Dienst in der Bundeswehr 99 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung kommen, sind es in Berlin 112. Damit wird deutlich, daß sich der Trend zur Ablehnung des Dienstes in der Bundeswehr weiterhin auf einem nie dagewesenen Niveau bewegt. Die Wehrpflicht findet von den davon direkt Betroffenen keine Akzeptanz.
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Pressestelle
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
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