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PRESSEINFO
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Kriegsdenkmal in Oranienburg
Wiedereinweihung eines Kriegsdenkmales in Oranienburg.
Am kommenden Samstag, dem14. September, wird in Oranienburg ein Denkmal zu Ehren des Deutschen Militarismus eingeweiht. Die Einweihungszeremonie findet im Rahmen des örtlichen Schützenfestes der Königl. Schützengilde „Luise Henriette von Oranien“ statt. Neben der Festansprache des Bürgermeisters wird es einen Großen Zapfenstreich mit Kranzniederlegung geben.
Das während der DDR-Zeit abgebaute Denkmal besteht aus vier zirka drei Meter hohen, lose errichteten Bauteilen, in deren Mitte sich eine Eiche befindet. „Das Mal ehrt unsere Gefallenen des Weltkrieges 1914 - 1918“ und „Die Eiche erinnert an die Befreiungskriege“, so lauten neben altdeutschen Reimen die Inschriften.
Die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär protestiert gegen die Verherrlichung von Krieg und Gewalt, die in diesem Denkaml zum Ausdruck kommt. Die Täter werden zu heldenhaften Opfern hochstilisiert. Besonders verwerflich ist, das sich dieses Denkmal in unmittelbarer Nähe zum Louise Henriette Gymnasium befindet. Schülern wird der Krieg und die Geschichte in verherrlichender und verfälschter Form dargestellt. Auch, daß sich in der Nähe die Gedenkstätte KZ Sachsenhausen befindet, hat die Betreiber des Denkmales nicht daran gehindert, den Opfer-Täterbezug zu verwischen.
Das Denkmal befindet sich in Oranienburg, Ecke Kremmener- Str. - Dr. Kurt Schumacher-Str. und Julius Leber-Straße.
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Pressestelle
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
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Tel: 030/44013014 - Fax: 030/44013029 |
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