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PRESSEINFO
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Nummer: 10/98
AutorIn: M. Hoffmann-Axthelm
eMail: info@Kampagne.de
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Datum: 04.05.1998
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Einberufungstag / Kampagnen-Aktion
Bundeswehr beruft über 20 000 junge Wehrpflichtige zum Kriegsdienst ein / Kampagne sperrt Hardenbergstraße
Heute beruft die Bundeswehr bundesweit über 20 000 Wehrpflichtige zum Kriegsdienst in Heer und Luftwaffe ein, davon allein aus Berlin 1.250 und aus Brandenburg 1.325. Aus diesem Anlaß macht die Kampagne gegen Wehrpflicht mit ihrer schon traditionellen Einberufungstagsaktion unter dem Motto
"Nicht den Kopf verlieren – Kriegsdienste verweigern!"
darauf aufmerksam, daß Kriegsdienst und Wehrpflicht nicht als notwendige Übel hingenommen werden müssen.
Während die Bundeswehr mit öffentlichen Gelöbnissen – in Berlin das nächste Mal am 10. Juni 1998 – Bürgernähe zu demonstrieren versucht, macht die Kampagne mit ihrer Aktion – wie auch mit ihrer Teilnahme an dem breiten Bündnis gelöbNIX 98 unter dem Motto »Wir stören gerne« – deutlich, daß der mit Pomp gefeierte Kadavergehorsam, den die Wehrpflichtigen in der Bundeswehr lernen sollen, auch zu Leichen führt.
Das führt die Kampagne heute der Öffentlichkeit vor Augen, indem sie die Hardenbergstraße am Zoo mit Sandsäcken und Leichen (kopflose, ausgestopfte Uniformen) blockiert und dazu alle drei Strophen des Deutschlandliedes sowie den »treuen Kameraden« zu Gehör bringt.
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Pressestelle
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
Kopenhagener Str. 71 - 10437 Berlin
Tel: 030/44013014 - Fax: 030/44013029 |
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