Home
Kampagne
Wehrpflichtinfos
Spenden
Materialien
Verein
Links

   


Kampagne gegen
Wehrpflicht, Zwangs-
dienste und Militär

Kopenhagener Str. 71
10437 Berlin

Kontakt
 
 
 
 
Presse

Presse 2008
Presse 2007
Presse 2006
Presse 2005
Presse 2004
Presse 2003
Presse 2002
Presse 2001
Presse 2000
Presse 1999
Presse 1998
Presse 1997
Presse 1996
illoyal
Presseberichte
 
 
 

PRESSEINFO

Nummer: 02/99

AutorIn: Thorsten Schröder

eMail: info@Kampagne.de
Datum: 08.01.1999

Plakate für eine saubere Stadt – eines fehlte noch:
„Schnell am Drücker. Langsam im Kopf.“

Auf Initiative von Peter Strieder, Senator für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie, startete am 2. Dezember 1998 eine Informationskampagne „Berlin. Es ist Eure Stadt.“ Strieder will mit „provozierenden“ Plakaten deutlich machen, wer sich „unsolidarisch gegenüber der Gemeinschaft verhält“ und das Stadtbild negativ beeinträchtigt.

Vor allem der Bundeswehr mangelt es an „solidarischem Verhalten“ gegenüber der Bevölkerung, insbesondere gegenüber den jungen Bürgern im wehrpflichtigen Alter. Die Bundeswehr stellt mit Abstand das größte öffentliche Ärgernis in der Stadt dar. Die Belästigung ist vielfältig und umfassend: Sie reicht von Militärfestivals über Zapfenstreiche bis hin zu öffentlichen Gelöbnissen, mit denen BerlinerInnen in ihrem Alltag behelligt werden. Mehr als 300.000 Jugendliche werden bundesweit zum Kriegsdienst mit oder ohne Waffe gezwungen.

Wer sich als Wehrpflichtiger trotzdem gegen den Zwangsdienst auflehnt und nicht in der Kaserne erscheint, wird von Feldjägern gejagt.

Darum folgt die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär Strieders Aufforderung zur Selbstinitiative und setzt sich aktiv für ein lebenswertes Berlin ein. Die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär erweitert die Serie der Plakate um ein weiteres mit der Aufschrift „Schnell am Drücker. Langsam im Kopf.“ Das Plakat, das einen behelmten Bundeswehrsoldaten mit einem Sturmgewehr im Anschlag zeigt, ist ein notwendiger Beitrag zu Strieders Kampagne „Sauberes Berlin“.

Damit trägt die Kampagne gegen Wehrpflicht der Tatsache Rechnung, daß Strieder das eigentliche Problem ignoriert. Die Bundeswehr ist für einen massiven Qualitätsverlust des Stadtbildes und des Lebens in der Stadt verantwortlich – nicht die Personen, die auf Strieders Plakaten angeprangert werden.

Die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär druckt aufgrund der starken Nachfrage und des positiven Echos nun noch ein weiteres mal Plakate, die das gesamte Stadtgebiet verschönern werden.

Pressestelle

Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
Kopenhagener Str. 71 - 10437 Berlin
Tel: 030/44013014 - Fax: 030/44013029