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PRESSEINFO
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Nummer: 32/99
AutorIn: Ulrike Gramann, Ralf Siemens
eMail: info@Kampagne.de
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Datum: 17.08.1999
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Bundeswehr in Not
Kampagne übt Solidarität
Der Bundeswehr-Verband hat wegen der Sparzwänge Anfang Juli 1999 eine Großdemonstration von Soldaten in Uniform vor dem Berliner Reichstag angekündigt. Kurz darauf wurde die Demonstration jedoch in eine geschlossene Veranstaltung im Berliner ICC umgewandelt, die morgen stattfinden soll. Diese Umwandlung geschah offenbar aus Sorge, von der Berliner Bevölkerung abgelehnt zu werden.
Doch die BerlinerInnen stehen fest und treu hinter ihren Jungs. Wenn, wie jetzt, ein Szenario droht, in dem Soldaten in zerlumpten Uniformen die letzte Munition aus rostigen Büchsen verschießen, bis eine demoralisierte und materiell zerrüttete Armee vor dem Feind versagt, dann sagen wir: Bundeswehr in Not – Berlin solidarisiert sich. Das Schreckensszenario des „Abstiegs der Bundeswehr in die Bezirksklasse“ darf niemals Wirklichkeit werden.
Deshalb hat sich die Kampagne gegen Wehrpflicht entschlossen,
am Samstag, dem 11. September 1999, von 12 Uhr bis 13.15 Uhr
an der Wilmersdorfer / Ecke Pestalozzistr.
(Fußgängerzone, Nähe U-Bhf. Wilmersdorfer Str.)
Geld- und Sachspenden von den Berlinerinnen und Berlinern einzusammeln, um die notleidenden Streitkräfte in ihrer härtesten Bewährungsprobe seit dem Berliner Gelöbnis tatkräftig zu unterstützen.
Darüber hinaus wird in einer kleinen, aber repräsentativen Meinungsumfrage erforscht werden, welche Maßnahmen zur Effizienzverstärkung die BerlinerInnen ihrer Bundeswehr empfehlen. Nach bisher unbestätigten Gerüchten soll im Umkreis der Kampagne auch mit öffentlichem Hungerstreik gedroht worden sein.
Die eingesammelten Liebesgaben wird eine Delegation der Kampagne dem im ICC gegen das Ausbluten der Kampfkraft protestierenden Bundeswehrverband übergeben. Oberst Gertz vom Bundeswehr-Verband ist diesbezüglich unterrichtet, und wir erwarten sein Erscheinen
am Samstag, dem 11. September 1999, um 13.45 Uhr
vor dem Kundgebungsort am Haupteingang des ICC
Wir sind überzeugt, daß die Spenden reichlich fließen werden, weil Berlin wie ein Mann hinter der Bundeswehr steht.
Auch Sie können etwas für die Rettung der Bundeswehr beitragen: Nutzen Sie die Gelegenheit, über den einmaligen Brückenschlag zwischen Kampagne und Bundeswehr ausführlich zu berichten.
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Pressestelle
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
Kopenhagener Str. 71 - 10437 Berlin
Tel: 030/44013014 - Fax: 030/44013029 |
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