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PRESSEINFO
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Nummer: 05/02
AutorIn: Michael Behrendt
eMail: info@Kampagne.de
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Datum: 24.01.2002
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Neuer Rekord bei den Kriegsdienstverweigerern
Im Kalenderjahr 2001 haben 182.420 Wehrpflichtige einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) gestellt. Dies ist eine Steigerung von mehr als 8.000 KDV-Anträgen gegenüber dem letzten Rekordjahr 1999 und über 10.000 Anträge mehr als im Vorjahr.
Trotz gleichbleibender Jahrgangsstärken bei den Wehrpflichtigen gibt es seit Jahren immer mehr Kriegsdienstverweigerer. Immer mehr Wehrpflichtige entscheiden sich gegen den Dienst an der Waffe. Sie lehnen damit auch die neuen Aufgaben der Bundeswehr ab.
Jeder neue Verweigerungsrekord steigert die ohnehin schon vorhandene Wehrungerechtigkeit. Wenn nur noch jeder Dritte zur Wehrpflichterfüllung in die Kaserne einberufen wird, fehlt jegliche Legitimation zur Aufrechterhaltung der Wehrpflicht. Diese Auffassung vertreten auch immer mehr Verfassungsrechtler. Außerdem liegt dem Bundesverfassungsgericht eine grundsätzliche Klage gegen die Wehrpflicht vor.
Wir fordern die Abschaffung der Wehrpflicht und der damit verbundenen Zwangsdienste. Es gibt außerdem keine sicherheitspolitische Rechtfertigung für die massiven Einschränkungen der Grundrechte, die mit der Wehrpflicht verbunden sind.
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Pressestelle
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
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