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PRESSEINFO

Nummer: 24/02

AutorIn: Michael Behrendt

eMail: info@Kampagne
Datum: 25.10.2002

Aufruf zur Demonstration am 26.10.2002
Sagt nein zum Krieg!

Am 26.10.2002 finden weltweite Proteste und Demonstrationen gegen den geplanten Krieg der USA gegen den Irak statt. Die Proteste richten sich nicht nur gegen diese Kriegsplanungen, sondern gegen eine allgemeine politische Entwicklung, die das Mittel der militärischen Intervention benutzt, um Interessen jeglicher Art durchzusetzen. Wir sagen nein zu dieser Politik und rufen dazu auf, sich an den morgigen Protesten zu beteiligen. In Berlin ist der Treffpunkt am Alexanderplatz um 14.00 Uhr.

Bundeskanzler Schröder konnte im diesjährigen Wahlkampf Punkte sammeln, indem er eine deutsche Kriegsbeteiligung kategorisch ablehnte. Vier Wochen nach der Wahl sind die markigen Sprüche der Sozialdemokraten und Grünen bereits Makulatur. Joschka Fischer erklärte bereits Anfang Oktober, dass die deutschen Fuchspanzer weiterhin in Kuweit bleiben sollten, quasi als Flankenschutz für die US-Angriffe. Vor der Wahl behauptete Peter Struck, dass die Panzer bei einem US-Angriff sofort abgezogen werden sollten.

Die US-Militärbasen in Deutschland werden, ähnlich wie im zweiten Golfkrieg, wichtige logistische Stützpunkte für einen erneuten Angriff sein. Die Stützpunkte sind für jede weitere Kriegsplanung der Amerikaner wichtig. Der Friedenswille der Bundesregierung ist unter anderem daran zu messen, ob Amerikanern Flugrechte über die Bundesrepublik erlaubt werden und amerikanischen Soldaten auf deutschem Hoheitsgebiet freie Hand gegeben wird.

Wir als Bürger haben die Möglichkeit, die Kriegsvorbereitungen zu stören. Wir können die Kriegssteuer verweigern, Kriegsdienste verweigern, Zufahrtswege von Militärbasen blockieren und vieles mehr.

Die Kampagne fordert alle friedliebenden Menschen dazu auf, Widerstand zu leisten und sich dem Krieg und den Kriegsvorbereitungen entgegen zu stellen. Wir unterstützen alle, die sich dem Militär und Militärdienst verweigern.

Sagt nein zum Krieg!

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