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PRESSEINFO

Nummer: 03/03

AutorIn: Michael Behrendt

eMail: info@Kampagne.de
Datum: 30.01.2003

Einladung zur gewaltfreien Aktion und Demonstration
resist – sich dem Irakkrieg widersetzen!

Freitag, den 31.01.2003
Sitzblockade vor dem Verteidigungsministerium in der Stauffenbergstraße

Am Freitag den 31.01.2003 wird die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär gemeinsam mit der Kampagne resist  eine Demonstration zum Verteidigungsministerium und dort eine einstündige gewaltfreie Sitzblockade durchführen.

Die Bundesregierung und damit das Verteidigungsministerium unterstützen den geplanten Krieg im Irak. Anlass für die Aktion bieten die Aussagen von Regierungsmitgliedern, dass den US-Streitkräften Überflugrechte, Transitrechte und Truppenaufwuchsmöglichkeiten in Deutschland gewährt wurden und werden. Deutsche Soldaten sind in der Kriegsregion stationiert (Fuchs-Spürpanzer in Kuwait, Marineeinheiten in Dschibuti und Kenia, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan, Stationierung von mehr als 1000 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan). Mehrere tausend Bundeswehrsoldaten wurden zur Bewachung von US-Einrichtungen abkommandiert und setzen dadurch US-Streitkräfte für den Krieg frei. MedEvac, das neue Sanitätsflugzeug der Bundeswehr, wird zum Abtransport und zur Erstversorgung von verwundeten Kombattanten bereitgestellt. Bundeswehrpersonal fliegt in Awacs-Flugzeugen zur Luftaufklärung und möglicherweise zur Zielerkennung mit.

Die Demonstration startet gegen 10 Uhr am S-Bahnhof Potsdamer Platz, auf der Freifläche gegenüber dem Sony-Center. Die Route verläuft über die Potsdamer Straße bis zur Neuen Nationalgalerie, biegt nach rechts ab auf das Reichpietschufer und endet in der Stauffenbergstraße vor dem Pförtnerhaus des Verteidigungsministeriums. Dort findet im Rahmen der Kundgebung eine einstündige Sitzblockade ab ca. 11 Uhr statt. Im Falle eines Krieges wird die Bundesregierung mit unbefristeten gewaltfreien Aktionen rechnen müssen, solange sie sich nicht eindeutig in Wort und Tat gegen diesen Angriffskrieg wendet.


Pressestelle

Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär
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Tel: 030/44013014 - Fax: 030/44013029