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Informationen für Wehrpflichtige

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Gegen Wehrpflicht und Militärdienst
Die Texte in dieser Rubrik sind von Mitarbeitern der Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär und des Vereins Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung geschrieben worden.
Sie sind auf dem aktuellen Stand der Wehrpflichtpraxis und -gesetzgebung.
Dadurch, dass wir den Wehrpflichtigen Wege und Möglichkeiten des Widerstands aufzeigen, ergeben sich zwei positive Effekte. Auf der einen Seite kann jeder individuell entscheiden, wie er sich wehrt und daraus Nutzen für sich selbst ziehen. Auf der anderen Seite wird durch den massenhaften individuellen Widerstand die Wehrpflicht zunehmend unrentabel und letztlich politisch nicht mehr durchsetzbar. Sie wird von unten, von den Betroffenen selbst abgeschafft.
Die Texte sollen ein Ratgeber für alle sein, die sich gegen ihre militärische und zivile Verplanung für gegenwärtige und zukünftige Kriege wehren. Ob jemand Zivildienst leisten möchte, ob er einfach nicht zur Bundeswehr will oder aber gar keinen Zwangsdienst ableisten möchte – hier findet jeder Rat.
Chronologisch führen die Texte durch alle Stationen, die ein Wehrpflichtiger durchläuft, bevor er zur Bundeswehr oder zum Zivildienst einberufen wird. Alle Einzelstationen (Erfassung, Musterung, EUF, Kriegsdienstverweigerung) sind von uns so kommentiert worden, dass man die Möglichkeiten des Widerstands und zivilen Ungehorsams gegen die Wehrpflicht und gegen ihre vollstreckenden Institutionen kennen lernen und anwenden kann.
Darüber hinaus werden Möglichkeiten im Rahmen des geltenden Rechts aufgezeigt, die Wehrpflichterfüllung aufzuschieben oder zu verhindern. Wir führen außerdem in das Thema der totalen Kriegsdienstverweigerung ein. Wer sich mit diesem Gedanken beschäftigt, kann an dieser Stelle erste Anregungen und Informationen bekommen. Wer den Weg der Totalverweigerung überlegt oder sich dazu entschließt, kann von uns individuelle Hilfe erwarten.
Nicht zuletzt bitten wir um finanzielle Unterstützung, um auch in Zukunft umfassend, seriös und kompetent informieren zu können.
Die vorliegenden Texte können grundsätzlich nicht das persönliche
Gespräch ersetzen, da die Materie zu vielfältig, individuell und
kompliziert ist. Persönliche Beratung führt die Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung für Mitglieder und Förderer durch.
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